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Anfang Juli 2010 - Hitze und Gewittersturm

Rasenpflege im Hochsommer

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Anfang Juli herrscht wunderbares, heisses Sommerwetter. Leider kann ich mich nicht so recht daran freuen, weil ich bei 30°C im Schatten um unseren frisch verlegten Rollrasen bange.
Gut, haben wir reichlich Gartenschläuche und Rasensprenger in allen Varianten eingekauft! Diese bleiben gleich installiert und werden nun drei Mal am Tag in Betrieb gesetzt, um den neuen Rasen zu beregnen. Das richtige Positionieren der Sprinkler und das Dosieren der Wassermenge wird zu einer erfrischend nassen Übung.
Ein Regenmesser hilft, die tatsächlich verteilte Menge Wasser zu beurteilen. Auf unser Gefühl können wir uns nicht verlassen, denn das ist auf Wassersparen eingestellt und findet 15 Minuten Bewässerung enorm viel. Das braucht es aber mindestens, um den Rasen wirklich durchdringend zu befeuchten.

Kräutergarten

Jetzt kann ich endlich die restlichen Kräuter aus den Töpfen in den Kräutergarten versetzen. Einige mussten etwas länger warten und sehen etwas mitgenommen aus.
Der ganze Kräutergarten bekommt eine kräftige Düngung mit Meeralgenkalk und dann wird alle freie Erde mit Rindenmulch abgedeckt.
Der Rindenmulch sieht zwar wirklich chic aus, aber wir werden später doch wieder die bewährten Holzschnitzel einsetzen, diese sind deutlich weniger sauer und halten länger vor.

Rosenbogen-Zusammensetzspiel wird zum Ärger

Vor einigen Wochen habe ich mir einen Rosenbogen von Windhager gekauft und will diesen jetzt zusammensetzen und probehalber im neuen Staudenbeet aufstellen. Guten Mutes mache ich mich auf der Terrasse im Schatten an die Arbeit. Alle Teile sind da und ich schraube brav nach Anleitung zusammen. Allerdings sind die Teile ganz mies verarbeitet und ich bin froh, dass der Bogen schlussendlich überhaupt steht. Windschief und wacklig und nur mit Hilfe einiger Verstärkungsmassnahmen aus Aluminiumband steht das „Ding“ im Beet und ich frage mich, wer denn jetzt hier wen stützen wird.
Leider verzichtet Windhager darauf, meine detaillierte Reklamation zur Kenntnis zu nehmen und schweigt… Schade!

der windschiefe Rosenbogen wird von den Prunkwinden erobert und gnädig verdeckt

Sommerlicher Gewittersturm

Kurz vor Mitte Juli geht über unserer Region eines der schwersten Gewitter seit langem nieder. Es wird mitten am Tag praktisch komplett dunkel und die Sturmböen peitschen nur so durch die Bäume und Sträucher.
Im Haus sind alle Fenster und die Läden geschlossen. Draussen habe ich alles, was nicht wirklich fest ist, in Sicherheit gebracht.
Es tost und kracht während mehrerer Stunden und ich bin heilfroh, dass nach dem Sturm unsere Bäume noch alle stehen.
Allerdings merken wir am Abend eher zufällig, dass das kleine Fenster auf dem Dachboden aus der Halterung gerissen wurde und das Glas zersprungen ist. Regen hat dieser Sturm allerdings überhaupt keinen gebracht.

Pfingstrosen, Rosen, Storchschnabel, Schwertlilien u.v.a. warten auf einen neuen Platz

Viel Platz und schwierige Entscheidungen

Die Beete sind jetzt einladend vorbereitet und ich muss mir Gedanken machen, was ich wo einpflanzen will. Gar nicht so einfach, sich vorzustellen, wie die kleinen Pflänzchen ausgewachsen und im Zusammenspiel mit den anderen Stauden und Rosen einmal aussehen werden.
Ich versuche, alle Pflanzen in Bändern oder Tuffs zu mehreren zu setzen und gleichzeitig auch noch auf die Wuchshöhe und die Farbharmonie zu achten. Ob mir das gelungen ist, werde ich erst im nächsten Jahr sehen.

Hier erfahren Sie was vorher geschah!
Und so ging es weiter...