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1. Hälfte Juni 2010 - grosse und kleine Steine...

Pflasterarbeiten

Anfang Juni bekommt der runde Aushub für unseren kleinen Sitzplatz eine Pflasterstein-Einfassung. Die gelieferten Guber-Pflastersteine habe ich vorher schon provisorisch passend gelegt.
Und aus dem vermeintlichen Schützengraben wird nun ein kleiner Weg. Unsere beiden Gärtner betonieren als Wegbegrenzung die schönen Guber-Pflastersteine ein. Die grösste Herausforderung ist dabei, den Untergrund in der Mitte des schmalen Weges offen zu halten, damit später das Regenwasser gut abfliessen kann. Aber auch diese knifflige Aufgabe meistern die beiden mit viel Geduld bravourös.

Jetzt muss der Beton nur noch etwas antrocknen. Damit das Trocknen nicht zu schnell geht und der Beton keine Risse bekommt, begiessen wir die Pflastersteine regelmässig mit der Giesskanne. Bald können wir den groben Planiekies einfüllen.
Uns gefällt dieses Material so gut, dass wir spontan auf die Bestellung des feineren und teureren Mergels als oberste Schicht verzichten.

der neue runde Sitzplatz entsteht

Kiesweg mit Pflastersteineinfassung

Grosser Durst

Es ist sommerlich heiss geworden und die drei neuen Bäume brauchen ständig und viel Wasser. Damit ich das auch ja nicht vergesse rollt die Felsenbirne bei Wasserbedarf jeweils demonstrativ die Blätter nach oben.

Trockenmauer fertig bauen

In der grössten Hitze bei 30°C im Schatten bauen wir unsere Trockenmauer weiter. Leider liegt die Baustelle auf der schattenfreien Südseite und wir arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes im Schweisse unseres Angesichts!
Je höher und grösser die Mauer wird, desto schwieriger wird die Suche nach dem passenden Stein. Es hat ja auch je länger je weniger Auswahl! Da der Stein sehr hart und fest ist, können wir nichts zurecht meisseln, wenigstens nicht mit unseren bescheidenen Werkzeugen.

Bis am Abend ist die Mauer fertig gebaut und wir freuen uns riesig. Uns gefällt die Mauer mit ihren Schwüngen und Unregelmässigkeiten, denn sie hat jetzt Charakter und ist unser ganz persönliches Werk! Professioneller Perfektionismus war hier für einmal nicht gefragt. Die letzten Feinarbeiten wie Ritzen mit kleinen Steinen auffüllen und verfestigen werden wir erst später machen.

Übrigens haben wir in der Mauer zum Teil mit Absicht Lücken gelassen oder sogar gebaut. So kann man in eine Aussparung ganz nach Lust und Laune auch einmal eine hübsche Kleinigkeit stellen, z.B. eine kleine Gartenfigur, das schöne Haus einer Weinbergschnecke oder anderes. Die kleinen Ritzen sollen später den tierischen Bewohnern der Mauer als Versteck dienen. Auf eine Bepflanzung der Mauer haben wir bewusst verzichtet.
Falls Sie auch eine Mauer bauen möchten, dürfen Sie ruhig mutig sein und die Lücken etwas grösser machen. Unsere Mauerlücke ist fast ein wenig klein geraten und es hat nicht alles Platz, was hübsch aussehen würde. Die Mauer fällt deswegen sicher nicht zusammen!

unsere selbst gebaute Trockenmauer ist fertig!

die Ecke und der zweite Teil der Trockenmauer

K(r)ampf im Garten

Nun ist bis auf ein paar übriggebliebene Steine der Kiesplatz für die Wäschespinne wieder frei. Wir wollen auch hier eine richtig stabile Kiesfläche haben und zusätzlich soll auch eine Drainage für den Platz entstehen. Denn dieser steht bei starken Regenfällen regelmässig im Wasser.
Voller Elan macht sich mein starker Mann an die Arbeit und will das Kies-Sand-Erde-Gemisch wegschaufeln. Leider haben wir die Rechnung ohne den beinharten Boden und das trockene Wetter gemacht. Auch stundenlanges Pickeln und Hacken bringt kaum Erfolg. Nach einem ganzen Tag harter Arbeit ist nur ein kleines Stück vorbereitet. Ein riesiger Frust!

Gott-sei-Dank regnet es in den nächsten Tagen und der Boden wird ein wenig weicher. Wir hatten ja nicht damit gerechnet, dass hier der Boden mehr aus riesigen Steinen, Lehm und Dreck besteht, denn aus schönem Humus. Nun ja, jetzt wissen wir wenigstens dass sich der Bau der geplanten Hochbeete im angrenzenden Gemüsegarten lohnen wird!

Stauden setzen

Mitte Juni ist das Wetter eher gemischt, mal regnet es, mal scheint die Sonne. Ideales Wetter für Pflanzarbeiten! So kann ich jetzt damit beginnen, die evakuierten Stauden aus den Gemüsebeeten zu nehmen, zu teilen und frisch einzupflanzen.
Gar nicht so einfach, sich bildlich vorzustellen, wie die Beete später mit den gewachsenen Pflanzen aussehen werden! Es gilt ja nicht nur die Standortansprüche zu berücksichtigen, sondern auch die Höhe und die Blüten- und/oder Blattfarbe.

Hier erfahren Sie was vorher geschah!
Und so ging es weiter...