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Gartenumbau im Oktober 2009 - Bäume und Sträucher roden, Rosen und Stauden retten

8. Oktober 2009

Meine Wunschliste für den neuen Garten: frisch angelegte Blumen- und Rosenbeete der Grenze entlang und vor der Terrasse, ein neuer Kräutergarten an der Südwand unseres Hauses, ein grüner Sichtschutz zum Nachbargrundstück, klare Abgrenzung zwischen Blumenbeeten und dem Rasen. Ein kleiner Sitzplatz in der Südecke mit schattenspendenden Bäumen. Eine neue Trockenmauer und eine Steintreppe am Hang gegen den Gemüsegarten.

9. Oktober 2009

Die Gartenplanerin hat einen Augenschein in unserem Garten genommen. Wir haben lange diskutiert und besprochen, was machbar wäre, was schön wäre, usw. Mit einer Kopie unserer Pläne, unserem eigenen Handgelenk-mal-Pi-Entwurf für die neue Gestaltung und mit dem Auftrag an mich, eine Runde Fotos vom Status Quo zu machen, verlässt sie uns.
Und so sieht der Garten also Anfang Oktober noch aus:

Blick über Terrasse und Rosengarten Blick vom Gemüsegarten aus zur Steinmauer und Treppe Richtung Blumen-/Rosengarten

13.-15. Oktober 2009

Jetzt gilt es ernst! Am Dienstag schufte ich den ganzen Tag im Garten und räume sozusagen das Feld. Der Gemüsegarten muss komplett abgeräumt werden, damit hier meine Rosen und anderen geliebten Blumen, die ich retten möchte, Unterschlupf finden.
Das letzte Gemüse findet den Weg in die Küche. Ich schneide zurück und reisse aus bis mir jeder Knochen weh tut. Heute Abend bin ich für einmal wirklich froh um ein gutes Schmerzmittel!
Am nächsten Morgen ist es eisig kalt, meine Knochen schmerzen und jede Bewegung tut weh. Aber da hilft nichts: pünktlich um 8 Uhr stehen die beiden Gärtner vor der Tür. Zu viert arbeiten wir den ganzen Tag. Rosenstöcke werden ausgegraben und wieder eingegraben, Bäume entastet und gefällt, Sträucher herausgerissen und der Anhänger für die Grünentsorgung füllt sich im Nu! Die Wurzelstöcke der Bäume und grossen Sträucher kommen mit einem 4-Bein-Gestell und einer daran befestigten Seilwinde fast im Handumdrehen aus dem Boden. Ich staune!

Auch am nächsten Tag geht es bei eisiger Kälte weiter. Mittlerweile liegt die Temperatur bei Arbeitsbeginn bei knapp etwas mehr als 0°C und der Rasen ist vom Frost weiss. Bis am Mittag arbeiten wir noch einmal zu viert und bald sieht mein ehemaliger Garten öd und leer aus. Schon etwas ungewohnt, aber hoffentlich ja nur vorübergehend. Einzig eine grosse Wildrose bleibt stehen. Sie ist einfach zu gross für eine Evakuation und ich will sie unbedingt behalten!

Ödnis statt Rosengarten Nach dem Roden: Blick vom Gemüsegarten aus Richtung Blumen-/Rosengarten

Das passierte vorher...
Und so ging es weiter...