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Die Pimpinelle (Sanguisorba minor) im Kräutergarten

Man kann die Pimpinelle im Frühjahr oder Herbst aussäen oder einen Setzling in der Gärtnerei kaufen. Einmal im Garten, vermehrt sie sich ganz von selbst. Alte Blätter und blühende Stängel abschneiden, damit sich neue, zarte Blättchen bilden. Die alten Blätter sind ungeniessbar. Die Pimpinelle ist eine Staude, regelmässiges Ersetzen der alten Pflanzen durch sich selbst aussäenden Nachwuchs empfiehlt sich, weil ältere Pflanzen mit der Zeit verkümmern.

Pimpinelle

Die Pimpinelle ist anspruchslos. Sie wächst am besten in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Gerne hat sie einen kalkhaltigen, gut durchlässigen, relativ nährstoffreichen Boden in (auch im Sommer) feuchter, jedoch nicht in nasser Lage.

Ernten kann man die zarten Blättchen fortlaufend bis in den Herbst hinein. Sie können auch getrocknet werden, verlieren dann aber den feinen Geschmack. Pimpinelle lässt sich einfrieren und in Öl oder Essig einlegen. In Zitronensaft eingelegt soll man ein besonders gutes Aroma erzielen.

Die ausdauernde Staude entwickelt das Aroma besonders bei Feuchtigkeit.