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Der Liebstöckel bringt Würze in die Küche

 Liebstöckel

Der Liebstöckel wurde in vergangenen Jahrhunderten wie Sellerie als Gemüse gegessen und die Stängel wurden kandiert.

Die Blätter und die jungen Triebe des Liebstöckels kann man als Gewürz für Salate, oder als Beilage zu Gemüse- und Fleisch- oder Fischgerichten brauchen. Die jungen Blätter können in kleinen Mengen in den Kräuterquark gemischt werden. Liebstöckel eignet sich besonders gut zum Würzen von deftigen Eintöpfen oder für Braten. Geschmacklich harmoniert er gut mit anderen kräftigen Kräutern wie Majoran, Zwiebeln und Knoblauch. Durch sein starkes Aroma eignet er sich auch prima als Salzersatz.

gefüllte Rebblätter mit Liebstöckel und Rosmarin

Die Samen können frisch ebenfalls sehr gut über Salate gestreut oder für Kräuterquark verwendet werden. Sie haben ein feines würzig-süssliches Aroma. Getrocknet kann man sie wie die Blätter als Vorrat zum Würzen im Winter brauchen. Auch als Beigabe im Brotteig (siehe Rezept für ein Liebstöckel-Körnerbrot) sollen sie gut schmecken.

Samen des Liebstöckels

Der Geschmack ist kräftig-würzig und erinnert an Sellerie. Der Liebstöckel hat ein sehr starkes Aroma und sollte deshalb in der Küche zurückhaltend gebraucht werden.
Die jungen Triebe können blanchiert auch als Gemüse gegessen werden.