Geröstete Springkraut-Samen
Zutaten Verarbeitung

reichlich reife Samen des Drüsigen Springkrauts

Sammeln:
Die reifen Samenkapseln öffnen sich bei der leichtesten Berührung und lassen die Samen in alle Himmelsrichtungen springen. So sammelt man sie: Kleines Plastiksäckchen direkt über die reifen Samenkapseln halten und leicht von aussen dagegen klopfen.
Das Indische Springkraut macht seinem Namen auch parfummässig alle Ehre und wer ohne Handschuhe sammelt, riecht nachher stunden- bis tagelang orientalisch süss!

Sortieren:
Zu Hause sollten Sie die Samen auf einem hellen Haushaltspapier ausbreiten und etwas sortieren. Möglichst viele grüne Bestandteile heraussuchen.

Rösten:
Die Samen in eine Pfanne (ohne Fett) geben und unter ständiger Beobachtung und Rühren rösten. Die hellen Samen sollten eine hellbraune Färbung annehmen und angenehm nussig duften und schmecken.

Die gerösteten Samen kann man einfach so essen oder, wie wir das gemacht haben, über eine Suppe streuen. Sicher schmecken sie auch fein in einem Salat.

Hinweis:
Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) hat hierzulande keinen guten Ruf und gilt als Neophyt. Das heisst, dass es sich als eigentlich fremde Pflanze bei uns in der Natur ungebührlich stark ausbreitet und dabei alle anderen Pflanzen verdrängt.

Wer Samen sammelt und aufisst tut also beinahe ein gutes Werk, allerdings sollten Sie unbedingt alle Sortierreste in den Abfall (nicht in den Kompost) entsorgen, um die weitere Ausbreitung der Pflanze zu verhindern.

Die Samen des drüsigen Springkrauts vor dem Sortieren
Vorbereitete Samen von Impatiens glandulifera